Termine 2012 | Juli

04.07.

Abends essen

FORUMküche mit su.n sisters & brothers

Mi, 04.07., 19:00 Uhr, Saloon, freiwilliger Unkostenbeitrag


Abendessen von und für alle, die wollen.

Einmal monatlich gibt es im FORUM STADTPARK Abendessen gegen einen freiwilligen Unkostenbeitrag. Kollektives Essen mit neuen, interessanten Leuten ist besser, billiger, nachhaltiger, solidarischer, effizienter & lustiger.

An den vegan/vegetarisch gefüllten Kochtöpfen Andreas Mayer von spaceunit.net, dämpfen · dünsten · garen · kochen & schmoren zwischen denken und tun.
05.07.

Präsentation | Ausstellung

case study: Jenseits der Arbeit

Do, 05.07., 18:00 Uhr, Treffpunkt vor dem FORUM STADTPARK
Eintritt frei
Performativer feierlicher Ausstellungsrundgang
Arbeit dehnt sich auf jeden Bereich des Lebens aus. Als gesellschaftlich privilegierte Tätigkeit hat sie eine normative, ideologische Funktion. Ausgehend von dieser Gegenwartsdiagnose versuchen die Studierenden am Institut für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften der TU Graz im Rahmen der LV Projektübung eine räumliche Alternative zur Hegemonie der Arbeit zu entwerfen. Dabei meint diese Alternative keine privaten Rückzugsräume, sondern Räume einer neuen sozialen Gemeinsamkeit, die auf Beziehungen jenseits der Arbeit basiert. Das FORUM STADTPARK als Ort einer künstlerischen Gegenkultur und Möglichkeitsraum alternativer Diskussionsthemen wird durch Entwürfe und räumliche Interventionen der Studierenden um die Funktionen eines gemeinschaftlichen Ortes «Jenseits der Arbeit» erweitert.

Die vielfältigen und zu einer gemeinsamen «Choreographie» synchronisierten Interventionen umfassen unter anderem eine performative Inszenierung alternativer Wege durch das Forum, die die Möglichkeit einer nicht-produktiven» Selbstverwirklichung in der Praxis des (Anders)Gehens verortet; die gedankliche Transformation des Stadtparks in einen Raum vielfältiger alternativer Ressourcen, in dem sich aufs Entdecken, Sammeln und Umwandeln (als Gegensatz zum Produzieren) fokussierte Lebensweisen entfalten können; die Gestaltung mobiler und flexibler «Möbel», die das FORUM und seine unmittelbare Umgebung in einen Ort für die Entfaltung selbstorganisierter, veränderlicher, miteinander stattfindender Szenarien jenseits der Arbeit verwandelt; eine permanente, sich stets verändernde Ausstellung der auf Langsamkeit und Zufall basierten Stadtwahrnehmungen und vieles mehr. Die Projekte werden in der Form eines performativen Ausstellungsrundgangs mit einem anschließenden Fest präsentiert.

TeilnehmerInnen: Nadia Degasperi, Patrick Ebner, Maria Fellinger, Hannah Görtz, Tino Hauseder, Marleen Leitner, Patrik Pietschnig, Katharina Rabanser, Michael Schitnig, Martina Thaller, Alexandra Weichselbraun, Alexander Weiss, Jeannine Zube und Samuel Zwerger
Konzept und Leitung: Daniel Gethmann und Ana Jeinić

 

17.07.
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Dienstagsreihe

Last Chance Saloon — wie es wirkt

Di, 17.07., 19:00 Uhr, Saloon, Eintritt frei
Die Künstlerinnen IEFS Kiesling & Stolberg und Gerald Straub, Künstler und angewandter Kulturtheoretiker, wurden aus neun Millionen Vorschlägen per Zufallsgenerator ausgewählt, um den letzten Last Chance Saloon vor jenem denkwürdigen Sommer 2012 zu gestalten. Man darf gespannt darauf warten, wie ihr Medium "periscope" wirkt.

«periscope» setzt als temporäre Installation das FORUM mit dem Stadtpark Graz und dem Rest der Welt in Beziehung: stream.mur.at/forum
Take a look!
19.07.

architekturfilm

Exit Through the Gift Shop

Do, 19.07., 20:30 Uhr, Eintritt frei


Die Berühmtheit des Street-Art-Künstlers Banksy reicht weit über die Graffiti-Szene hinaus. So gehört es unter Kunstsammlern etwa längst zum guten Ton, neben den Picassos und van Goghs auch einen Banksy zu besitzen. Um seine Identität aber macht dieser ein großes Geheimnis: Kein Wunder, überschreitet er doch wiederholt die Grenze zur Illegalität, wenn er etwa die Mauer im Westjordanland verschönert.
«Exit Through the Gift Shop» beschreibt Banksy als «einen Film über einen Mann, der versucht hat, einen Film über mich zu drehen». Tatsächlich mutet die Entstehungsgeschichte des Films sonderbar an: Vor einigen Jahren fand der französische Hobbyfilmer Thierry Guetta durch seinen Cousin Space Invader Zugang zur Street-Art-Szene, doch bald stellte sich heraus: Guetta filmte zwar wie ein Besessener, ein Filmemacher war er aber nicht. Deshalb wurden die Rollen getauscht und Banksy drehte nun einen Film über den exzentrischen Franzosen, der selbst wiederum später als Mr. Brainwash in der Kunstszene von Los Angeles viel Geld verdienen sollte. Dass Banksy seinen Film als «the world’s first street art disaster movie» bezeichnet, ist natürlich klassisches Understatement: Exit Through the Gift Shop ist ein ironisches Porträt und lustvolle Dokumentation der Geschichte der Street Art und ihrer wichtigsten Vertreter. Brigitte Häring

«Ich wollte einen Film machen, der für Street Art das bewirkt, was «Karate Kid» für den Kampfsport bewirkt hat – ein Film, der jedes Schulkind dazu bewegen würde eine Spraydose in die Hand zu nehmen und los zu legen. Aber wie sich herausstellt, haben wir einen Film gemacht, der für Street Art so viel getan hat, wie der «Der weiße Hai» für den Wassersport.» Banksy

Ohne Architektur sind Banksy und seine Freunde zu keiner Aktion fähig. Sie behandeln diese extrem, rechthaberisch, machtvoll, überwindend und immer am Rande des Gesetzes. So reduziert der Film Architektur auf eine von jedem erreichbare und benutzbare Oberfläche mit größtmöglichem Potential zur Provokation.
27.07.

Gruppenausstellung

ZMYKO — Finissage und Künstlergespräch

Fr, 27.07., 18:00 Uhr, Hauptraum, Eintritt frei
Mit FORUM STADTPARK Gründungsmitglied Gustav Zankl, Bernd Oppl, Ulrich Tragatschnig (Kunsthistoriker und Theoretiker) und Günter Eisenhut (Galerist und Historiker).
Moderation: Andreas Heller
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