Termine 2018 | September

06.09.
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Zu Gast im FORUM | Konzert | Werk02

Lvmen | Reflector

Do, 06.09., 20:00 Uhr, Keller, Eintritt: VVK (Dux Records) € 10,- | AK € 12,-

Foto: Lvmen

TOMÁŠ PALUCHA ist das Duo Libor Palucha und Jan Tomáš, zwei Protagonisten, die durchaus Rang und Namen in der tschechischen D.I.Y. Szene haben, bringt man sie doch in Verbindung mit Bands wie Thema Eleven, Repelent SS, Kovadlina oder Mother. Verstärkt durch Regál, den Drummer der legendären Priessnitz, und stets wechselnden Gästen, zählen sie zu den innovativsten Bands unseres Nachbarlandes. Der Sound wandelt irgendwo zwischen Kraut-Rock und einer spröden, hymnenhaften Epochal Romantik, wie man sie oft bei Bands des Constellation-Labels antrifft.

LVMENs ersten beiden Alben kamen 1998 und 2000 auf Day After Records raus und waren damals aus keiner gut sortierten Plattenkiste wegzudenken. Private Schicksalschläge bringt die Band immer wieder zum Pausieren, es passieren aber in diesen Pausen immer wieder neue Alben. Zuletzt veröffentlichten sie 2017 Mitgefangen Mitgehangen. Legendär sind die Livekonzerte der tschechischen Formation, bei denen ihr Sound, der gern als Mix aus Neurosis, Isis, Swans und Slint eingeordnet wird, mit brachialer, orchestraler Besetzung intoniert. Sie treten mit zwei Drummern an und ihre Konzerte werden mit eigens dazu generierten Visuals illuminiert. Lvmen sind nach wie vor ein Erlebnis für alle Sinne und zurecht eine der Kultbands Mitteleuropas.

REFLECTOR ist ursprünglich das Duo von David Reumüller und Andreas Heller. Ursprünglich, seit rund 20 Jahren erdrückt die Kraft ihrer Riffs der beiden Grazer. Ursprünglich, denn nun ist die Band endgültig zu einem Trio gewachsen. Jetzt mit Martin Plass am Bass und Stimme, jenen kennt man als äußerst facettenreiches Mitglied der Formation The Striggles und diese sind je seit je her mit den Reflectoren verbunden. Was das für den Sound bedeutet, wird man wohl erst an diesem Abend erfahren. Aber sicher ist, die verdichtenden Sounds, die brachialen Beats und die raren Gesangspassagen, die irgendwann mal wer mit der Übellaunigkeit von Steve Albini und dessen Kultberserkertum der 1980er-Heroen Big Black verglichen hat, werden den Abend wieder aufblitzen. Schwer, Dreckig, Groovend, Abwechslungsreich, Ausgefuchst und Brachial! Zu Dritt wirds in ziemlicher wahrscheinlichkeit ein epochales Gewitter!

Drei Bands, wir fangen tatsächlich pünktlich um 20:30 Uhr an!

http://werk02.org
13.09.
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Konzert, Performance

Spiegelreflex

Do, 13.09., 21:00 Uhr, Keller, Eintritt: AK € 6,-


mit und von: Arne Glöckner, Patrick Wurzwallner
20.09.
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Zu Gast im FORUM | Konzert

Ueberhaupst Rec. Label Night #4

Do, 20.09., 19:30 Uhr, Keller, Eintritt: AK €TBA


Ueberhaupst Records presents:

Mr.Slipper & his - lazy Cats
www.mrslipperandhislazycats.bandcamp.com

JIGSAW BEGGARS
Six Headed Friend - Video

Whyis live | Hofstädter, Ueberhaupst Records
www.soundcloud.com/whyis/whyis-missing-the-chapel

in association with Kunst- und Kulturverein Hofstädter
24.09.
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Konzert

Grazer Impro Klub Zu Gast: Manu Mayr

Mo, 24.09., 21:00 Uhr, Keller, Eintritt frei

Foto (c): Astrid Knie

Zu Gast: Manu Mayr

Es heißt, Manu Mayr sei „der junge Bassist“ der Stadt. Einer, der noch einen großen Weg machen wird. Mayr gehört nicht nur zum Kreis der Jazzwerkstatt bzw. des experimentellen Labels Laub Records (Kompost 3, Muchogusto, Mario Rom’s Interzone, Antiehdas…) und snim (das Spontane Netzewerk für Improvisierte Musik), er ist auch in der akademischen Welt der Neuen Musik zuhause, und die Liste der Leute, mit denen er zusammengearbeitet (Maja Osojnik, Leo Riegler, Lukas König, Martin Eberle…) bzw. der Ensembles, in denen er gespielt hat (Janus Ensemble, Jazzorchester Vorarlberg, Klangforum Wien, radio.string.quartet vienna…), ist länger als der Hals seines Kontrabass.

Manu Mayr im Mica-Interview
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Der GIK ist die Grazer Adaption der vom 2016 verstorbenen Marco Eneidi seit 2005 etablierten, kuratierten Improvisationsabende im Wiener Celeste, mit dem Ziel der bestehenden lokalen Grazer Improvisationsmusik-Szene als monatlicher Dreh- und Angelpunkt zu fungieren. Als einzige Veranstaltungsreihe bricht der GIK aus dem ansonsten so geschlossenen Phasenprogramm aus, um durch monatliche Kontinuität einen Beitrag zur Konsolidierung und Erweiterung der Grazer Impro-Szene zu gewährleisten. Den ansonsten monatlichen Fixterminen, stehen fünf phasenspezifische GIK-Sonderveranstaltungen entgegen, die sich durch ausgiebigere Kuratierung und Programmierung (das längerfristig geplante Einladen von nationalen und internationalen Gästen aus der Szene) von den Standardterminen unterscheiden.

Kuratierung und Moderation: Rainer Binder-Krieglstein, Patrick Wurzwallner
26.09.
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Hörabend

Listening Session Zu Gast: Peter Schernhuber & Sebastian Höglinger

Mi, 26.09., 21:00 Uhr, Keller, Eintritt frei

Foto (c): Natascha Unkart

Zu Gast: Peter Schernhuber & Sebastian Höglinger

Seit 2016 Intendanten der Diagonale - Festival des österreichischen FIlms

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Das Format LISTENING SESSION versteht sich als Plattform zwischenmenschlicher Begegnung und Nahbarmachung musikalischer Inhalte über das Vehikel des zelebrierenden gemeinsamen Konsums. Unter der begleitenden Moderation von Gastgeber Patrick Wurzwallner, präsentieren professionelle Kulturmenschen Im intimen Rahmen ihre persönliche Hörbiografie und plaudern aus dem Nähkästchen über ästhetische Ansichten, Beweggründe und persönlichen Kontext. Der resultierende Moment kollektiver Aufmerksamkeit und Entschleunigung ermöglicht eine reflektierte und dennoch wolhlwollend unbescholtene Auseinandersetzung mit dargebotenen persönlichen und künstlerischen Inhalten und belegt die Kraft der Musik als konsensuelle und sozial kohäsive Kunstform. Im schlimmsten Fall hat man was gelernt. Im besten Fall - Freundschaften fürs Leben.
29.09.
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Zu Gast im FORUM | Konzert | indiepartment

PRESSYES (AT) | Caroleena (AT)

Sa, 29.09., 20:00 Uhr, Keller, VVK € 12,- | AK € 16,-

(c) Marlene Lacherstorfer

Als René Mühlberger letztes Jahr (oder war es gar schon früher?) in einem Facebook-Post das Ende von Velojet amtlich machte, spürte man, dass da eine Welt und ein Traum zusammenbrachen. Auch, aber nicht nur deshalb, gibt es kaum Schöneres, als ihn jetzt in Gestalt von Pressyes auferstehen zu sehen.

Wer Mühlberger ein bisschen kennt, wusste bereits, dass er eigentlich alles kann, nämlich wunderschöne Pop-Hooks schreiben, natürlich und nachfühlbar auf Englisch texten und singen, großartigst Gitarre spielen und dazu noch Schlagzeug und Keyboards, so als wär nichts dabei. Nennen wir ihn doch einmal den Prince des österreichischen Indie-Pop und hoffen, dass es hängen bleibt.

Wer ihn ein bisschen näher kennt, weiß auch, dass er unter all seinem bubenhaften Äußeren und seinem ansteckenden, breiten Lächeln ein komplexer, von Selbstzweifeln verfolgter Charakter ist, der viel zu sagen und zu denken hat. Man sollte sich also nicht davon täuschen lassen, dass er als blondgebleichter Hipster-Hippie im bunten Hemd samt Stempeln aus Marokko, Indien, Sri Lanka, Vietnam und Thailand im Reisepass und einem Koffer voller Hymnen an die Selbstbefreiung zurückgekehrt ist. Die emotionale Kraft dieser im Alleingang analog eingefangenen Sonnenstrahlen kommt gerade daher, dass sie sich erst einmal den Weg durch die Gewitterwolken bahnen mussten. „I don’t wanna go back anymore / Back into the darkest night“ singt er in „Fountains“, einem seiner bisher besten Songs (was angesichts des an besten Songs alles andere als armen Katalogs von Velojet was zu sagen hat).
Live wird Mühlberger aka Pressyes von seiner nicht minder hyperbegabten langjährigen Lebensgefährtin und Ex-Velojet-Kollegin Marlene Lacherstorfer und Schlagzeuger Alex Kerbl begleitet.

Support komtm von der sympathischen Soulerin Caroleena!

www.indiepartment.at
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